VMware

Im Jahre 2005 hat VMware eine Paravirtualisierungs-Schnittstelle namens Virtual Machine Interface (VMI) als Kommunikationsmechanismus zwischen dem Gastbetriebssystem und dem Hypervisor vorgeschlagen. Diese Schnittstelle ermöglichte transparente Paravirtualisierung, bei der eine einzelne binäre Version des Betriebssystems entweder auf nativer Hardware oder auf einem Hypervisor im Paravirtualisierungs-Modus ausgeführt werden kann.

Im Jahre 2006 setzte VMware seine Arbeiten im Bereich der Paravirtualisierung fort und stellte die
VMI-Spezifikation als offene Spezifikation vor. Zur Förderung von branchenweiter Evaluierung und entsprechenden Rückmeldungen veröffentlicht VMware eine Technologievorschau, die die Unterstützung für paravirtualisierte Betriebssysteme in einer Hosting-Umgebung mit VMI demonstriert.

VMware setzt seine Zusammenarbeit mit der Linux-Community fort, um eine Paravirtualisierungs-Schnittstelle zu entwickeln, die mehrere Hypervisors unterstützt. Ein Vorschlag namens Paravirt-Ops wird von den Entwicklern von IBM, VMware, Red Hat und XenSource angenommen. Diese vorgeschlagene Schnittstelle umfasst viele VMI-Konzepte, einschließlich der Unterstützung transparenter Paravirtualisierung. Mit Hilfe dieser Schnittstelle kann ein paravirtualisiertes Linux-Betriebssystem auf jedem unterstützenden Hypervisor ausgeführt werden.

VMware erweitert die Unterstützung für paravirtualisierte Betriebssysteme, da diese in kommerziellen Betriebssystemversionen für alle Produkte der virtuellen Infrastrukturplattform integriert werden.